Tabulaturen für Laute, Gitarre und andere Zupfinstrumente
 

Tablatures for the Lute, the Guitar and other plugged instruments
 

Barock und "Galante Musik" - Baroque age and "Galant music"

 

 

 

 

 

 

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"Laute und Musik"

 

 

 

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Stand:

 01.01.2021

 

 

 

 


 
Schriftenreihe "Laute und Musik"

 

 

 

Mit der Schriftenreihe Laute und Musik wird eine Plattform für Berichtenswertes rund um die Instrumente der Lautenfamilie angeboten. Die Plattform ist offen für alle, die aus der Praxis, aus Lehre und Unterricht sowie der Forschung beitragen können.

Die Plattform Schriftenreihe Laute und Musik; soll ein schnelles Medium sein. Angestrebt werden inhaltlich sorgfältig gearbeitete Texte, z.B. über musikalische Neuentdeckungen, Lautenbau, historische Spielpraxis sowie soziale Kontexte der Lautenpraxis (Komposition und Aufführung), die aber schnell zur Verfügung gestellt werden, damit andere mit den Erkenntnissen weiterarbeiten oder sich damit - auch kontrovers - auseinandersetzen können. Und natürlich Musikbeispiele, die anregen sollen, sich vertiefend mit einem Komponisten oder einem Manuskript auseinander zu setzen.

Wer zu dieser Plattform beitragen möchte, ist herzlich willkommen
und richte seine Beiträge an

web(at)tabulatura.de


Übersicht

 

 

 

 


Peter Steur: Das Chilesotti Manuskript für Barocklaute - Eine Rückübertragung


Reinhold Krause: Zur Laute bei Luther. Gedankenspiele


Michael Treder: Der Fall Pasch. Wer, bitte, ist eigentlich Pasch?


Michael Treder: Frauen und die Laute. Ein thematischer Überblick


Michael Treder: Unterrichtswerke für das Lautenspiel aus Vergangenheit und Gegenwart. Ein Überblick

Guido Eisinger: Das „Buenos Aires MS“ (RA-BAn). Eine Einführung

 


Peter Steur
Das Chilesotti Manuskript
für
Barocklaute
- Eine Rückübertragung -

Erst aus heutiger Perspektive wird klar, dass der italienische Musikwissenschaftler Oskar Chilesotti (1848 - 1912) sich seinerzeit insbesondere auch Verdienste um die Überlieferung von Barocklautenliteratur erworben hat. Er hielt ein Manuskript mit Kompositionen für die 11- bzw. 13-chörige Laute (in d-moll-Basisstimmung) in Händen, notiert in der gängigen Lauten-Tabulatur, das er fast vollständig in moderne Standardnotation übertragen hat. Chilesotti selbst hat auf diese Übertragung hingewiesen in seinem 1912 erschienen Aufsatz „Un po’ di musica del passato“. In diesem Aufsatz sind mehrere Stücke aus dem Manuskript exemplarisch übertragen, von einem ist ein Faksimile aufgenommen worden: ein Sylvius Leopold Weiß (1687 - 1750) zugeschriebenes Prelude. Die komplette Übertragung von Chilesotti scheint nicht gedruckt worden zu sein und liegt nur als Manuskript vor. Das Ursprungsmanuskript mit den Tabulaturen ist laut an Peter STEUR erteilter Auskunft der Fondazione Giorgio Cini in Venedig im Büro von Chilesotti (direkt am Museum der Stiftung gelegen) bei einem Brand mit zerstört worden. Allein die (handschriftliche) Übertragung von Chilesotti wird heute noch im Museum verwahrt. Peter STEUR hat eine Rückübertragung gefertigt und eine Konkordanzliste erstellt.
Einleitendes Vorwort von Michael TREDER.

 

 

 

 Band 1

 Band 2

 Band 3

 Band 4


Reinhold Krause
Zur Laute bei Luther
Gedankenspiele

Der Beitrag, hervorgegangen aus einem Vortragsmanuskript, flankiert den Artikel: Martin Luther und die Laute (Reinhold Krause und Joachim Lüdtke) im Lauten-Info 1/2013 der Deutschen Lautengesellschaft e.V., S. 8ff.
Er will einen ersten groben Überblick verschaffen und zu weiterer Forschung anregen.
Das Material wurde zum Teil für andere Zwecke gesammelt.
Die nun entstandene Zusammenstellung
und eine Publikation waren dabei nicht das Ziel. Das Destillat einer längeren Untersuchung fokussiert auf Mitteldeutschland in Luthers Lebenszeit. Der Text liefert im Wesentlichen Sachverhalte in Stichworten, die in den teilweise mehrfachen Anmerkungen zu Belegen, Parallelen und Varianten führen, auch ausführlichere Beschreibungen in getreuem Wortlaut - bei gelegentlicher Paraphrasierung -und Literatur-Echos andeuten. Nur gestreift, weil anderweitig verhandelt,
werden Themen zu Musikanschauung, Theorie, Komponisten,
Theologie, Soziologie und Psychologie.

 

 

 

 Zur Laute bei Luther. Gedankenspiele


Michael Treder
Der Fall Pasch. Wer, bitte,
ist eigentlich Pasch?

Nach wie vor sind Frau oder Herr Unbekannt Musikschaffende mit einem erstaunlich weit reichenden, Zeit und Raum der schriftlichen Fixierung von Lautenmusik übergreifenden Verbreitungsgrad. Doch selbst dort, wo es Namen gibt, sind Spuren für die Verortung und konkrete Hinweise zur Biografie gelegentlich sehr rar. Der Frage nachzugehen, wer Frau oder Herr „Pasch“ ist, ergab sich aus meiner Beschäftigung mit dem Klosterneuburger Manuskript (A-KN1255). Diese Sammlung für die 11-chörige Barocklaute entstand Ende des 17./Anfang des 18. Jahrhunderts wahrscheinlich in zwei Etappen und enthält Stücke - neben solchen von Frau/Herrn Unbekannt - u.a. von Losy, Corbetta, Lully, Dufresneau, Gallot, Du But, Gautier, Bohr, Bittner, Delaunay, Pinel, Ginterund - ermittelt über eine Konkordanz, von "Pasch". Wer nun war dieser "Pasch". Eine Spurensuche.

 

 

 

 Der Fall Pasch


Michael Treder
Frauen und die Laute
Ein thematischer Überblick

Die Zahl fundierter Publikationen zum Thema Laute in vielen thematischen Schattierungen wächst. Dabei tun sich immer wieder neue Fragestellungen auf, denen es sich lohnt, vertiefend nachzugehen. Das Thema Laute und Frauen aufzugreifen ergab sich, als ich aus einem völlig anderen Zusammenhang heraus die Einträge zu den Stichworten Laute; und Lautenbuch bei Gottlieb Sigmund (Amaranthes) CORVENIUS in seinem 1715 in Leipzig erschienenen Werk: Nutzbares, galantes und curiöses| Frauenzimmer-|Lexicon,| ... zur Hand nahm.

 

 

 

 Frauen und die Laute. Ein thematischer Überblick


Michael Treder
Unterrichtswerke für das Lautenspiel aus
Vergangenheit und Gegenwart. Ein Überblick

Ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben oder bereits eine Didaktik der historischen Instrumente aus der Lautenfamilie auch nur im Ansatz vorstellen zu wollen, werden im Beitrag Forschungsergebnisse des erweiterten Fragebündels "Wer soll was von wem wann mit wem wo, wie, womit und wozu lernen?" an historische bis hin zu (relativ) aktuell publizierte, exemplarisch ausgewählte Lauteninstruktionen präsentiert. Dies sind Teilaspekte eines umfassenden Forschungsvorhabens.

 

 Unterrichtswerke für das Lautenspiel aus
Vergangenheit und Gegenwart


Guido Eisinger
Das „Buenos Aires MS“ (RA-BAn).
Eine Einführung

 

Die nach ihrem (vermutlichen) derzeitigen Verwahrort auch „Buenos Aires MS“ genannte Handschrift RA-BAn Ms. 236.R - 13769 (RA-BAn) ist in mehrfacher Hinsicht von großem Interesse: für Spieler ebenso wie für Musikwissenschaftler.Die musikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Handschrift steht erst am Anfang. Die Handschrift dürfte in verschiedenen zeitlichen Etappen von unterschiedlichen Personen angelegt worden sein. Sie umfasst 156 Stücke in unterschiedlichen Tonarten, geschrieben in französischer Tabulatur für die 11- und 13-chörige Laute. Dabei wurden einige der Stücke, ursprünglich festgehalten für ein 11-chöriges Instrument, durch Oktavierungen im Bass für ein 13-chöriges Instrument gängig gemacht, andere von vornherein für eine 13-chörige Laute komponiert bzw. angelegt.

 

 

 

 

 

Das „Buenos Aires MS“ (RA-BAn). Eine Einführung

 

 


 

 

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